Eine Ausgabe 2026 im Zeichen der Rekorde
Die Ausgabe 2026 der Patrouille des Glaciers ging mit einer äusserst positiven Bilanz zu Ende. Mit 4'356 Teilnehmerinnen und Teilnehmern verzeichnete das legendäre Hochgebirgsrennen einen neuen Teilnehmerrekord. Auf der prestigeträchtigen Strecke Zermatt–Verbier stellte das französische Frauenteam mit 7 Std. 04 Min. 41 Sek. einen neuen Streckenrekord auf.
Zu den Höhepunkten gehörte zudem der Besuch von Bundesrat Martin Pfister, Vorsteher des für den Sport zuständigen Departements, sowie des Kommandanten der Schweizer Armee, Benedikt Roos, was die nationale Bedeutung des Rennens unterstreicht.
Dank günstiger Wetterbedingungen verfolgten zahlreiche Zuschauerinnen und Zuschauer das Rennen vor Ort. Gleichzeitig übertrugen RTS, Canal 9, La Télé und blue Sport einen dreistündigen Live-Stream. Auch das Medieninteresse erreichte einen neuen Höchststand: Mehr als 113 akkreditierte Medienschaffende berichteten über die Veranstaltung – ein Anstieg von über 40 % gegenüber der vorherigen Austragung.
Der Blick richtet sich bereits auf 2028
Während derzeit die Bilanz der diesjährigen Ausgabe gezogen wird, haben bereits die ersten Vorbereitungen für die Patrouille des Glaciers 2028 begonnen. Ziel ist es, die Veranstaltung kontinuierlich weiterzuentwickeln und gleichzeitig jene Werte, den hohen Anspruch und den besonderen Geist zu bewahren, die das Rennen seit Jahrzehnten auszeichnen.
Die nächsten Etappen sind bereits festgelegt:
August 2026: Reinigung der Strecke durch die Schweizer Armee.
November 2026: Start der Planung für die Ausgabe 2028.
Botschafterinnen und Botschafter mit starken Leistungen
Auch die Botschafterinnen und Botschafter der Ausgabe 2026 überzeugten mit bemerkenswerten Leistungen und verkörperten die Werte von Teamgeist, Ausdauer und persönlicher Höchstleistung, für welche die Patrouille des Glaciers steht.
Zu den herausragenden Resultaten zählen:
Aurélien Gay: 2. Rang Gesamtwertung Z2 mit Rémi Bonnet und Martin Anthamatten sowie 1. Rang in der Kategorie Z2-C1 (5 Std. 48 Min. 27 Sek.).
Caroline Ulrich: 17. Rang Gesamtwertung Z2 mit Alessandra Schmid und Thibe Deseyn sowie 3. Rang in der Kategorie Z2-F1 (7 Std. 38 Min. 48 Sek.).
Andrea Sherpa Zimmermann: 2. Rang in der Kategorie Z2-F2 mit Ilona Chavaillaz und Séverine Pont Combe (9 Std. 57 Min. 45 Sek.).
Nicolas Bideau: 22. Rang in der Kategorie A1-C3 mit Valérie Chavez und François Giraud Vuarraz (8 Std. 10 Min. 35 Sek.).
Über die sportlichen Resultate hinaus hat die Ausgabe 2026 erneut gezeigt, was die Patrouille des Glaciers so besonders macht: den aussergewöhnlichen Gemeinschaftsgeist. Freiwillige, Patrouillen, die Schweizer Armee sowie Sponsoren und Partner trugen gemeinsam zum Erfolg dieses einzigartigen Abenteuers bei, das heute zu den bedeutendsten Skitourenrennen der Schweiz zählt.